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Mit drei einfachen Tests findest du heraus, welche Metallfarbe zu deinem Hautunterton passt – und ob du Gold und Silber kombinieren darfst.
Manche Schmuckstücke lassen dein Gesicht frischer wirken, andere eher müde – obwohl beide schön sind. Das liegt selten am Schmuck selbst, sondern an der Metallfarbe im Zusammenspiel mit deinem Hautton.
In diesem Beitrag findest du drei einfache Tests, eine Übersicht zu Gold, Silber und Roségold und eine ehrliche Antwort auf die Frage, ob man Metallfarben mischen darf.
Ob deine Haut hell oder dunkel ist, spielt für die Metallfarbe eine kleinere Rolle als ihr Unterton – der Farbschimmer, der unter der Oberfläche liegt. Die Farbtypenlehre unterscheidet dabei zwei Richtungen: warm (gelblich) und kühl (bläulich).
Die Idee ist nicht neu. Der Maler Johannes Itten beschäftigte sich schon 1928 damit, welche Farben mit welchen Gesichtern harmonieren. Populär wurde das Prinzip der Farbtypen in den 1980er-Jahren, unter anderem durch Carole Jacksons Buch „Color Me Beautiful“.
Wichtig zu wissen: Das ist eine Stilhilfe, keine exakte Wissenschaft. Licht verändert die Wirkung von Farben stark. Mach die Tests deshalb bei Tageslicht und ohne Make-up.
Schau dir die Venen an der Innenseite deines Handgelenks an. Wirken sie eher bläulich oder violett, spricht das für einen kühlen Unterton. Wirken sie eher grünlich, für einen warmen. Siehst du beides, ist dein Unterton wahrscheinlich neutral.
Halte ein weißes Blatt Papier neben dein Gesicht. Wirkt deine Haut daneben leicht gelblich oder golden, ist dein Unterton eher warm. Wirkt sie rosig oder leicht bläulich, eher kühl.
Der verlässlichste Test ist der direkteste: Halte ein goldenes und ein silbernes Schmuckstück nacheinander an Hals oder Gesicht. Bei welchem wirkt deine Haut ebenmäßiger und frischer? Dein Spiegelbild beantwortet die Frage meist schneller als jede Regel.
| Unterton | Wirkt oft besonders stimmig | Passende Steinfarben |
|---|---|---|
| Warm | Gold | Champagner, warme Töne |
| Kühl | Silberoptik | Crystal White, Ocean Blue |
| Neutral | Roségold – und eigentlich alles | Sweet Pink und jede andere Farbe |
Gold unterstreicht einen warmen Teint und wirkt zu Creme, Camel, Olive und Erdtönen besonders harmonisch.
Silber passt zu kühlen Hauttönen und zu klaren Farben wie Schwarz, Weiß, Grau, Navy oder kühlem Blau.
Roségold liegt dazwischen. Der leichte Kupferanteil macht es wärmer als Silber, aber zurückhaltender als Gelbgold. Deshalb ist es die sicherste Wahl, wenn du dir unsicher bist – oder wenn du Schmuck verschenkst.
Dann hast du Glück: Ein neutraler Unterton verträgt alle drei Metallfarben. Entscheide dann nach deiner Garderobe. Trägst du viele warme Töne, greif zu Gold. Trägst du viel Schwarz, Grau und Weiß, zu Silber.
Ja. Die alte Regel, Metallfarben nie zu mischen, gilt heute nicht mehr. Damit der Mix gewollt wirkt, helfen zwei Grundsätze:
Nicht nur das Metall zählt. Ein Schmuckstein setzt einen Farbakzent, der Outfit und Hautton verbindet. Ein heller Stein wirkt zurückhaltend und klassisch, ein farbiger Stein lebendiger und persönlicher.
Bei I ONE wählst du die Metallfarbe einmal – Silberoptik, 18K Gelbgold vergoldet oder 18K Roségold vergoldet. Den Stein wechselst du danach so oft du möchtest, passend zu Outfit, Anlass und Stimmung. So bleibt die Metallfarbe, die zu dir passt, und die Wirkung verändert sich mit deinem Tag.
Wie lang die Kette zu deinem Oberteil sein sollte, liest du in Welche Kette passt zu welchem Ausschnitt?
Bei warmem Unterton wirkt Gold meist stimmiger, bei kühlem Unterton Silber. Am schnellsten findest du es heraus, indem du beide Metalle bei Tageslicht an dein Gesicht hältst.
Roségold passt besonders gut zu neutralen Untertönen, wirkt aber auch bei warmen und vielen kühlen Hauttönen harmonisch. Es ist die vielseitigste der drei Metallfarben.
Roségold, wenn du die Vorlieben nicht kennst. Wenn du weißt, was sie sonst trägt, orientiere dich an ihrem vorhandenen Schmuck.
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